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Muttermale

Muttermale sind hautfarbene oder unterschiedlich stark pigmentierte fleckförmige oder erhabene Hautveränderungen, bestehend aus Ansammlungen von Pigmentzellen. Sie können schon bei der Geburt vorhanden sein, entstehen häufig aber auch noch im Laufe des Lebens, insbesondere durch Sonneneinstrahlung und Solarium.

Bei Zweifel an der Gutartigkeit, muss das verdächtige Muttermal zu Lasten der Krankenkasse operativ entfernt und histologisch untersucht werden. Falls das Muttermal vom Hautarzt eindeutig als gutartig beurteilt wird und es lediglich aus kosmetischen Gründen beseitigt werden soll, kann die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen.

Eine Entfernung wird nach örtlicher Betäubung mit einer Stanze oder dem Skalpell entfernt. Die Wunde wird entweder mit Klebstreifen oder Fäden geschlossen. Eine Sitzung reicht im Allgemeinen aus, eventuell werden nach 7-14 Tagen die Fäden gezogen. Nach der Behandlung sollte 4-6 Wochen auf Solarium und stärkere Sonnenbestrahlung verzichtet werden, um einer Überpigmentierung vorzubeugen.